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Stärke: Integrationsbestreben

Mit befreundeten Kollegen ist Frau Wiralle auf dem Weg in die Kantine. Fröhlich plappernd kommt die Gruppe dabei am Büro der neuen Mitarbeiterin vorbei. Die hat sich noch nicht richtig im Kollegenkreis einfügen können und sitzt jetzt alleine vor dem PC. Während der Rest der Gruppe weitergeht, bleibt Frau Wiralle stehen und lädt die Neue ein, sich anzuschließen. Sie erhält ein dankbares Lächeln und schon ist der Pulk um eine Person gewachsen.

Für Frau Wiralle ist es eine Selbstverständlichkeit, alle Personen zu integrieren. Sei es im Kollegen- oder im Freundeskreis. Wenn es einen Außenseiter gibt, wird Frau Wiralle geradezu unruhig und nervös. Sie bemüht sich dann solange denjenigen einzufügen, bis Sie das Gefühl hat, dass sich eine übereinstimmende und homogene Gruppe gebildet hat.

Herr Dundich funktioniert da etwas verschieden. Es klingt paradox, aber es ist gerade seine Bindungsfähigkeit, die ihn anders handeln lässt. Er ist zwar in der Lage, tiefe und authentische Beziehungen aufzubauen, dies aber nur zu ausgesuchten Personen. Sein Kreis von vertrauten Kollegen und Freunden ist daher eher überschaubar. Aus sachlichen Gründen ist Herrn Dundich natürlich auch die Gruppe wichtig, die darin vereinten einzelnen Persönlichkeiten jedoch sind für ihn zweitrangig. Ganz im Gegensatz zu Frau Wiralle. Für sie ist das Individuum wichtig. Durch ihre Stärke Integrationsbestreben ist sie in der Lage, jede Person in die Gruppe einzubeziehen. Dabei sieht sie in erster Linie den Menschen (völlig losgelöst von Alter, Geschlecht, Hautfarbe, Religion, etc.) und kann das ungute Gefühl nachvollziehen, das man als Außenseiter haben muss.

Der aufmerksame Leser wird an dieser Stelle die Brisanz erahnen, die es haben kann, wenn Herr Dundich und Frau Wiralle in dieser Thematik aufeinander treffen. Er zieht es vor seine Zeit mit wenigen Vertrauten zu verbringen und ist ansonsten völlig glücklich mit sich allein. Sie hingegen versucht jeden in die Gruppe zu integrieren…wie ein Hirte, der die Schafe zusammenhält (die Stärken-Kombination Integrationsbestreben und Einfühlungsvermögen macht Frau Wiralle übrigens zum Super-Hirten). Man mag sich vorstellen, welche Gedanken bei beiden entstehen, wenn Frau Wiralle immer wieder versucht, Herrn Dundich in die Gruppe einzubeziehen. Er: „Man, die soll mich in Ruhe lassen. Das nervt“. Sie: „Oller Eigenbrötler. Dann soll er doch versauern“. Beide meinen es nur gut und sind dennoch vom anderen frustriert. Ein gutes Beispiel dafür, dass man seine eigenen Stärken und diejenigen des anderen – insbesondere bei Arbeitsteams – kennen sollte.

Positive Beiträge: Integrationsbestreben

Menschen mit dem Talent Integrationsbestreben beziehen neue Kollegen oder Freunde in die Gruppe ein. So werden keine Ressourcen durch Außenseitertum verschwendet. Die Integration verringert die Kluft. Integrationsbestreben stellt den Menschen und seine Einzigartigkeit in den Mittelpunkt. Jeder Einzelne ist wichtig und Menschen mit Integrationsbestreben helfen dem Team, neuen Mitgliedern mit Offenheit und Neugier zu begegnen.

Bedürfnisse: Integrationsbestreben

Menschen mit Integrationsbestreben verabscheuen Cliquenbildung. Sie brauchen ein Umfeld, in dem jeder seinen Platz finden kann. Ein hohes Maß an Toleranz ist Voraussetzung, dass sich Integrationsbestreben wohlfühlt.

Unternehmerstärke: Integrationsbestreben

Wenn Sie, liebe Leser, ein Unternehmer mit Integrationsbestreben sind, dann gibt es in Ihrem Betrieb wahrscheinlich keine Außenseiter. Ihre Mitarbeiter fühlen sich wohl, da Sie einen großen Anteil Ihrer Management-Zeit in das Thema Team-Building investieren. Weil Sie jeden Menschen als gleich ansehen, wird es in Ihrem Unternehmen ein hohes Maß an Gerechtigkeit geben. Bitte bedenken Sie aber, dass man Unternehmer auch manchmal unpopuläre Entscheidungen treffen muss. Und bitte seien Sie nicht enttäuscht, wenn es den einen oder anderen Mitarbeiter geben sollte, der kein Interesse am geselligen Kegelabend im Kollegenkreis hat. Es gibt tatsächlich Menschen, die allein sein wollen…und das ist dann gar nicht böse gemeint.

Wenn Sie einen Mitarbeiter mit Integrationsbestreben haben, so könnte derjenige ein geeigneter Mentor für neue Mitarbeiter sein. Haben Sie einen Arbeitsbereich, wo internationale Angelegenheiten abgewickelt werden? Oder gibt es einen Kundenbereich, in dem die unterschiedlichsten demographischen Ausprägungen auftreten? Dort könnte Integrationsbestreben optimal eingesetzt werden.

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Video zu Integrationsbestreben

Ich wünsche Ihnen einen herrlichen Tag und freue mich wie immer auf Ihr Feedback, Kommentare und Meinungen.

Herzliche Grüße
Carsten Seiffert