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Stärke: Wettbewerbsorientierung

Frau Wiralle ist sauer. Sie ist bei „Mensch ärgere Dich nicht“ nicht Erste geworden. Zwar auch nicht Letzte, aber das ist für Frau Wiralle nebensächlich. Für sie zählt nur der erste Platz. Alles andere gilt als verloren. Selbst bei einem Gesellschaftsspiel fängt sie verbissen an zu kämpfen. Ihre Freunde müssen sie manchmal bremsen, damit aus Spaß nicht Ernst wird. Zum Glück nehmen sie es mit Humor. Sie kennen Frau Wiralle lange genug um zu wissen, was für eine Kämpferin sie ist.

Frau Wiralle braucht den Vergleich. Sie sucht den Wettbewerb und bewertet ihre eigenen Erfolge immer anhand der Ergebnisse von anderen. Performance ist für sie die einzig wahre Messlatte. Manchmal wissen die anderen Freunde oder Kollegen um Frau Wiralle herum gar nicht, dass sie insgeheim mit ihr im Wettbewerb stehen. Frau Wiralle misst alles und jeden an ihrer eigenen Leistung und will natürlich immer das bessere Ergebnis abgeliefert haben. Wenn sie nur „zweiter Sieger“ ist und übertroffen wurde, dann ist Frau Wiralle sauer. Wie eben auch beim „Mensch ärgere Dich nicht“.

Ihre Wettbewerbsorientierung, gepaart mit ihrer Höchstleistung, machen Frau Wiralle zu einer sehr zielorientierten Kämpferin. Der Unterschied zwischen der Wettbewerbsorientierung und der Höchstleistung liegt darin, dass es für die Wettbewerbsorientierung noch andere Menschen braucht, mit denen man sich messen kann. Die Höchstleistung verlangt Top-Ergebnisse aus sich selbst heraus. Dieses Stärken-Duo gibt einen Turbo-Kick wie Nitro und Glycerin.

Positive Beiträge: Wettbewerbsorientierung

Mitarbeiter mit dieser Stärke können sich selbst – und vor allem das Team – zu Höchstleistungen anspornen. Ein Teammitglied mit dieser Stärke ist wie ein Oktan-Booster für die anderen. Kollegen mit Wettbewerbsorientierung werden stets ein Klima des Wettbewerbs und Kampfes suchen oder etablieren. Unproduktive Eintönigkeit wird es in ihrem Umfeld niemals geben.

Bedürfnisse: Wettbewerbsorientierung

Diese Stärke braucht Kollegen und Mitstreiter. Ohne Konkurrenz verdorrt sie. Dabei müssen die Rivalen mindestens ebenbürtig sein. Über deutlich Schwächere zu gewinnen ist für die Wettbewerbsorientierung keine Befriedigung. Das Umfeld muss dynamisch und mitreißend sein. Der Mitarbeiter sprüht förmlich vor Lust auf den Drang nach vorn.

Unternehmerstärke: Wettbewerbsorientierung

Wenn Sie, liebe Leser, ein Unternehmer mit dieser Stärke sind, dann macht Ihnen Konkurrenz keine Angst. Ganz im Gegenteil! Wenn auf der gegenüberliegende Straßenseite ein Laden aufmacht, der das Gleiche verkauft wie Sie, dann laufen Sie erst richtig zur Höchstform auf. Nach vorn, nach vorn! Immer weiter, höher, schneller!! Bei Ihrem Vortrieb dürften Umsatz und Gewinn ganz ordentlich ausfallen. Passen Sie aber bitte auf, dass Sie nicht vereinsamen. Bei dem Sprint durchs Leben vergisst der wettbewerbsorientierte manchmal inne zuhalten und auf die anderen zu warten. Nicht jeder in Ihrer Umgebung hat Lust auf ständigen Kampf. Und wenn der Chef sowieso immer der Größte, Beste und Tollste ist, dann kann das die Mannschaft schnell demotivieren.

Wenn Sie einen Mitarbeiter mit Wettbewerbsorientierung haben…tja, wie könnten Sie diesen am besten einsetzen? Haben SIE eine Idee? Ich freue mich über Vorschläge und Ideen in der Kommentarbox und bin sehr gespannt über die Ergebnisse.

Ich wünsche Ihnen wie immer einen herrlichen Tag.

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Video zu Wettbewerbsorientierung

 

Herzliche Grüße
Carsten Seiffert