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Herr Dundich trifft Frau Wiralle zufällig auf dem Büroflur. „Ich habe gesehen, dass die Monatsabrechnung nun doch noch rechtzeitig fertig geworden ist. Was genau hatte die vorherigen Fehlbuchungen denn verursacht?“, erkundigt er sich. Frau Wiralle zuckt mit den Schultern und meint: „ Keine Ahnung. Hauptsache am Ende haben alle Konten gestimmt“, dann lächelt sie fröhlich und geht weiter. Herr Dundich bleibt sprachlos zurück. Er persönlich hätte alles getan, um den Fehler herauszufinden und sein Wissen zu erweitern.

Dabei treibt die Wissbegier Herrn Dundich nicht an, um der Beste zu werden, eine gewissen Stellung zu erlangen oder Karriere zu machen. Das motiviert ihn nicht. Nein. Der Vorgang des Lernens an sich ist es, was ihn befriedigt. Nicht das Ergebnis zählt, sondern der Weg des Lernens. Die Transformation von der Unkenntnis zum Wissen. Andere lernen, um ein bestimmtes Ziel zu erreichen: Berufsausbildung, MPU, Studium oder Angelschein. Herr Dundich jedoch hat schlichtweg Freude am Lernen selbst. Wenn wir uns erinnern, dass er außerdem noch die Stärke Disziplin hat, dann wissen wir, wie effektiv er lernen kann. Wenn er dann noch das Ganze mit einem sachlichen oder fachlichen Nutzen verbinden kann, dann ist es umso besser. Wie zum Beispiel bei den Fehlbuchungen bei den Monatsabrechnungen.

Positive Beiträge: Wissbegier

Mitarbeiter mit Wissbegier bringen immer neue Lernperspektiven ins Team. Sie sind in der Lage, den Fokus des Teams immer auf die relevanten Angelegenheiten zu lenken. Die Wissbegier hilft dabei, die Dinge ständig zu verbessern. Ein Mitarbeiter mit Wissbegier nimmt gerne große Herausforderungen an, lernt aus Fehlern und vermeidet es, diese ein zweites Mal zu machen. Er inspiriert andere zu lernen und zeigt ihnen die passenden Lernmethoden.

Bedürfnisse: Wissbegier

Zeit! Was die Wissbegier am dringendsten benötigt, ist Zeit. Wird der Wissbegierige zu einer Entscheidung gedrängt, bevor er sich nicht ausreichend informiert hat, stellt sich bei ihm Frustration ein. Die Wissbegier verlangt permanent nach neuem Input, Herausforderungen oder Projekten. Dem Mitarbeiter mit Wissbegier müssen Lernquellen, Informationsmaterial und Erfahrungswerte zur Verfügung stehen. Die Wissbegier braucht die Gewissheit angehört zu werden, wenn sie von vergangenen Fehlern berichtet, die in der Zukunft vermieden werden sollen.

Wenn Sie, liebe Leser, ein Unternehmer mit Wissbegier sind, dann wissen Sie über alle Arbeitsvorgänge in Ihrem Betrieb Bescheid. Sie sind über alle sachlichen und fachlichen Anforderungen informiert. Wenn es um pures Wissen geht, dann kann Ihnen keiner so schnell etwas vormachen. Höchstwahrscheinlich werden Sie in Ihrem Unternehmen immer die aktuellsten und neusten Entwicklungen und Trends umsetzen. Sie wissen, was am Markt und in der Welt vor sich geht. Doch Vorsicht: wenn Sie zu einem dauerhaften Besserwisser werden, kann das schnell Ihre Mannschaft, Geschäftspartner und privaten Kontakte verprellen. Bitte vermeiden Sie, dass Ihre omnipräsente Neugier Sie in die Irrelevanz oder Nicht-Produktivität führt. Achten Sie auf Ihren Fokus.

Wenn Sie einen Mitarbeiter mit Wissbegier haben, dann sollten Sie diesen mit neuen Projekten betrauen. Sein Drang zum Lernen wird dafür sorgen, dass die Projekte auf einer soliden Basis starten. Sie können die Wissbegier einsetzen, um eine permanente Marktbeobachtung sicherzustellen. Die Wissbegier Ihres Mitarbeiters sorgt dafür, dass Ihr Unternehmen immer den Finger am Puls der Zeit hat.

Ich wünsche Ihnen einen herrlichen Tag und freue mich wie immer auf Ihr Feedback, Kommentare und Meinungen.

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Video zu Wissbegier

Herzliche Grüße
Carsten Seiffert