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Change Management: Kann man eine Firma erfolgreich verändern, ohne die Mitarbeiter zu berücksichtigen?

Immer häufiger lese ich Artikel über das Thema: Change Management. Das Thema ist wichtig (zugegeben) und deswegen scheinbar omnipräsent. Die Unternehmungen müssen sich dem ständigen Wandel stellen, um überlebensfähig zu bleiben. Die Herausforderungen nehmen täglich zu.

Zu oft aber handeln die Fachbeiträge lediglich die praktischen Herausforderungen und Vorgehensweisen ab. Um das Change Management erfolgreich umzusetzen, wird den Unternehmern oft empfohlen…

  • …Veränderungen rechtzeitig vorzubereiten, damit es am Ende keine Überraschungen gibt,
  • …klare Ziele zu formulieren,
  • …den richtigen Zeitpunkt abzupassen,
  • …und, ACH JA(!!), die Mitarbeiter zu integrieren.

Die Empfehlungen der geballten Fachwelt hinsichtlich der Mitarbeiter sehen dann aber mickriger-weise nur so aus, dass die Angestellten tunlichst motiviert und integriert werden sollen. Damit es im Nachhinein keine verborgenen Widerstände gibt und sich auch jeder brav berücksichtigt fühlt. Nichts leichter als das – schwuppdiwupp, dreimal schwarzer Kater – ist das Change Management fertig.

Ist das wirklich so einfach?

Meiner Meinung nach funktioniert dies heutzutage nicht mehr so einfach. Gerade die Mitarbeiter sind eine teure – und inzwischen auch sehr seltene – Ressource geworden. Der Unternehmer tut gut daran, bei allen betrieblichen Veränderungen ein besonderes Augenmerk auf seine Mitarbeiter zu richten.

Wenn der Unternehmer sowieso schon mit dem Gedanken spielt, Änderungen im Betrieb durchzuführen, warum dann nicht mit allerletzter Konsequenz? Jetzt ist doch genau der richtige Zeitpunkt gekommen, die Mitarbeiter einzubeziehen, bestens im Unternehmen zu platzieren und so effektiv wie möglich zu nutzen. Aufgemerkt lieber Leser….ich schrieb zu NUTZEN, nicht AUSzunutzen.

Wenn der Unternehmer zu diesem Zeitpunkt so clever ist, nicht nur das notwendige Change-Management durchzuführen, sondern gleichzeitig auch noch seine Mitarbeiter – nach deren individuellen Stärken und Talenten – optimal im Betrieb einzusetzen, hat er für sich die Goldrand-Variante umgesetzt.

Wenn der Mitarbeiter täglich seine Talente und Stärken am Arbeitsplatz anwenden kann, dann wird automatisch die Leistungsfähigkeit und –willigkeit steigen, die Fluktuation wird sinken und die Arbeitgeberattraktivität wird steigen.

Was will der (Unternehmer-) Mensch mehr?

Ich freue mich wie immer auf Ihre Kommentare und Ihr Feedback.

Change-Management

Video zum Thema Change-Management

 

Herzliche Grüße
Carsten Seiffert

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