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Sie kennen diese besondere Herausforderung in der Kommunikation im Betrieb … ! Sie sitzen in einem wichtigen Meeting und einer der Teilnehmer bringt SIE durch seine ganz eigene Art und Weise auf die Palme. Sie wissen noch nicht einmal warum. Und es wird fast unerträglich. Hier kollidieren eventuell zwei Stärken-Profile, die nicht ausreichend aufeinander abgestimmt sind. Folgende Situation ist mir selbst passiert…

Stärke im Bereich Durchführung

Ich sitze mit 2 (sehr geschätzten) Geschäftspartnern in einem Meeting, um den Business-Plan für eine neue Unternehmung zu besprechen. Meine Stärken liegen im Exekutieren, in der Ausführung. Für mich muss die Kommunikation zielgerichtet, fokussiert, ergebnisorientiert und Punkt für Punkt abgearbeitet werden. Zack, zack, zack. Nach dem Motto: time is money. Emotionen und Randgeschichten sind für mich dabei nicht wichtig und eher hinderlich. Grundsätzlich eine löbliche Vorgehensweise, wenn man ein bestimmtes Meeting-Ziel in einer vorgegebenen Zeit erreichen will, oder? Nun, nicht jeder denkt so…

Einer meiner Gesprächspartner sprach zu Beginn des Meetings von positiver Energie und Feedback-Regeln. Vom zwischenmenschlichen Umgang und von Gefühlsschwingungen. „Herrje“, habe ich gedacht. „Das hält doch nur auf. Natürlich müssen wir uns alle sympathisch sein, aber das muss doch nicht haarklein besprochen werden“.

Stärke im Bereich Beziehungsaufbau

Besagter Gesprächspartner hatte seine persönlichen Stärken auf der Beziehungsebene. Er ist in der Lage, die Menschen, deren Emotionen und die daraus resultierenden Gesprächssituationen viel besser zu erfassen, als ich. Das heißt nicht, dass er keine soliden geschäftlichen Ergebnisse erzielen kann. Er hat nur eine komplett andere Herangehensweise als ich.

Sie können sich vorstellen, wie das Meeting verlaufen ist? Wir haben zwar konstruktive Ergebnisse erzielt, aber die Stimmung war am Boden.

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Kommunikation im Betrieb: Einen Stärken-Mix schaffen

Am Ende des Tages ärgere ich mich dann immer über mich selbst. Ich bin mir meiner Stärken nämlich durchaus bewusst. Und der Tatsache, dass ich auf andere manchmal wie eine Dampfwalze wirke. Ungewollt! In meinem Beispielfall haben wir das einzig Richtige getan und abschließend ein offenes Gespräch geführt. Sozusagen „Kommunikation in Rein-Form“. Das Resultat? Erstens werden wir mehr Rücksicht auf die Bedürfnisse des anderen nehmen. Und zweitens werden wir in der zukünftigen Unternehmung Aufgabenbereiche übernehmen, in der jeder von uns seine individuellen Stärken voll zur Entfaltung bringen kann. So haben wir einen perfekten Stärken-Mix geschaffen.

Wie geht es Ihnen? Kennen Sie Ihre eigenen Stärken, die Stärken Ihrer Mitarbeiter, und wie stimmen Sie diese Stärken aufeinander ab? Wie kommunizieren Sie? Zum Wohle der einzelnen Persönlichkeit, des Teams und des Betriebes.

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Ich freue mich auf Ihre Erfahrungen, Kommentare und Feedback.
Herzliche Grüße
Carsten Seiffert

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