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Frau Wiralle kann mit stoischer Ruhe Fleißarbeit verrichten. „Watt mutt datt mutt“, wie der Norddeutsche zu sagen pflegt. Einen ganzen Tag lang könnte sie sich mit knicken-lochen-abheften beschäftigen. Das macht ihr auch noch Spaß, wenn sie richtig Gas gibt und am Ende des Tages das tolle Ergebnis sieht. Herr Dundich könnte das nicht. Ihm macht die Arbeit dann am meisten Freude, wenn er weiß, dass er zu etwas Großem und Bedeutsamen beiträgt. Er ist getrieben von dem Verlangen ein Vermächtnis zu hinterlassen.

Dabei ist es nicht so, dass Herr Dundich keine Routine-Arbeiten verrichten könnte. Er muss allerdings wissen, wofür dies gut ist und wo der größere Beitrag zum Ganzen liegt. Dann kann er sich über diesen Umweg auch zu den wenig anregenden Beschäftigungen motivieren. Es ist die Signifikanz einer Sache, den ihn aufblühen lässt. Wenn er weiß, dass er ein nachhaltiges Arbeitsergebnis hinterlassen wird, ist er zu jeder Extra-Mühe bereit. Dabei ist ihm jedoch wichtig, dass sein Endresultat und die investierten Anstrengungen auch von anderen wahrgenommen werden. Er will nicht nur das Gefühl haben, dass er einen gewissen Unterschied erarbeitet / erreicht hat – nein, er will es zweifelsfrei wissen.

Positive Beiträge: Bedeutsamkeit

Mitarbeiter mit Bedeutsamkeit bringen die gewisse Aufmerksamkeit in ein Team und erregen gleichfalls die externe Aufmerksamkeit für dieses Team. Bedeutsamkeit hat dieses besondere Gespür für Wirkung und Einfluss. Dadurch sind sie in der Lage, den Fokus auf die relevanten Dinge zu lenken. Alle Tätigkeiten, die keinen besonderen Wert beinhalten, erkennen diese Mitarbeiter sofort und sortieren diese aus. Dabei helfen Sie ihren Kollegen und Mitarbeiter, sich für die wichtigen Dinge zu begeistern. Die Bedeutsamkeit bringt die nötige Inspiration in das Arbeitsumfeld. Fast hört sich dies ein bisschen nach einer Diva an, oder? Bis zu einem gewissen Grade ist dies auch so. Allerdings nur im positiven Sinne der Metapher.

Bedürfnisse: Bedeutsamkeit

Die Aufmerksamkeit will autonom agieren dürfen. Dabei will sie aber trotzdem von außen wahrgenommen werden. Die Bedeutsamkeit braucht andere Menschen um sich herum. Diese sollten dann möglichst auch noch inspirierend oder leistungsorientiert sein…und wenn das nicht zutrifft, dann zumindest in irgendeiner Form wichtig. Nichts wäre der Bedeutsamkeit unliebsamer als das Gefühl zu haben, keinen Eindruck hinterlassen zu haben.

Bedeutsamkeit im Betrieb

Wenn Sie, liebe Leser, ein Unternehmer mit Bedeutsamkeit sind, dann tun Sie alles dafür, dass Ihr Betrieb die Ewigkeit überdauert. Sie wollen mit Ihren Produkten und Leistungen einen dauerhaften (positiven) Eindruck in der Fachwelt, der Branche und bei den Kunden hinterlassen. Ihre Freunde lieben Sie und Ihre Feinde fürchten Sie. Mit der halben Gehirnhälfte sind Sie immer schon bei der nächsten bahnbrechenden Idee, sehen sich selbst den Unternehmer-Oskar in der Handhalten und geben damit Ihrem Betrieb und sich selbst eine nachhaltige Existenzberechtigung. Achten Sie aber bitte darauf, dass es mit dem Aufmerksamkeits-Hunger nicht überhandnimmt. So manch ein Unternehmer hat sich mit goldenen Statussymbolen eine passende Bühne gebaut und sich dabei an den vielen Karat einen Bruch gehoben. Sei es tatsächlich finanziell oder – im übertragenen Sinne – dass er nicht mehr ernst genommen wurde.

Wenn Sie einen Mitarbeiter mit Bedeutsamkeit haben, dann sollte dieser Ihr Unternehmen nach außen vertreten. Sein Drang, an etwas Großen mitzuwirken und es gleichzeitig der übrigen Welt kundzutun, macht ihn zu einem geeigneten Mitarbeiter für den Verkauf oder in der PR.

Ich wünsche Ihnen einen herrlichen Tag und freue mich wie immer auf Ihr Feedback, Kommentare und Meinungen.

Herzliche Grüße
Carsten Seiffert